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Kapitel  9

 

   Sie haben den Eindruck, keine vernünftigen Entscheidungen während der letzten Zeit getroffen zu haben? Sie meinen, Sie hätten alles falsch gemacht? Jetzt haben Sie natürlich Angst, wieder Entscheidungen zu treffen. Dazu möchte ich Ihnen folgendes sagen: Sie sind viel begabter, als Sie wissen. Jeder Mensch hat eine schlummernde Intelligenz, die erweckt werden kann. In diesem Zusammenhang gilt durchaus das, was Erich Kästner gesagt hat:

   „Es gibt auf Erden nichts Gutes, außer man tut es“.

Diesen Vers kennen Sie.

   Versuchen Sie doch einmal, sich vorzustellen, wie Sie sich fühlen würden, wenn Ihr sehnlichster Wunsch in Erfüllung gegangen wäre. Und versuchen Sie sich vorzustellen, auf welche Weise Sie dann Ihrer Dankbarkeit durch eine Tat Ausdruck gäben.

   Sie denken: Also, mein sehnlichster Wunsch ist in Erfüllung gegangen und jetzt will ich meiner Dankbarkeit durch ein Tun Ausdruck geben. Vermutlich würden Sie irgendeinem Menschen eine besondere Freude machen.

    Aus eigener Erfahrung möchte ich Ihnen diese Empfehlung geben: Tun Sie diesem Menschen eine Freude, obgleich Ihr sehnlichster Wunsch noch nicht in Erfüllung gegangen ist. Warum? Sie kennen bestimmt das ungeschriebene Gesetz des Säens und des Erntens. Sie können nicht ernten ohne zu säen. Weniger bekannt, aber genauso wahr ist: Sie können nicht säen ohne zu ernten.

    Wann immer Sie können, säen Sie. Tun Sie etwas für andere Menschen. Helfen Sie anderen Menschen.

    Es ist sicher das Beste, was Sie tun können. Warten Sie nicht, bis Ihnen jemand hilft. Helfen Sie anderen. Das verständlichste Beispiel ist der Einsame, der mir in einem Gespräch erzählte:

    „Ich bin einsam, weil sich niemand um mich kümmert, weil mir niemand einen Brief schreibt, weil mich niemand anruft“.

    Ergeben sich da nicht zwangsläufig diese Fragen: Um wen kümmern Sie sich? Wen rufen Sie an? An wen schreiben Sie einen Brief? Häufig wurden mir folgende Fragen gestellt: 

    „Wo gibt es denn noch Menschen, denen ich eine Freude machen könnte? Kann man da einfach etwas tun?“, worauf ich simple Antworten gab:

    „Rufen Sie das nächste Hospital, das nächste Altersheim an. Fragen Sie, wer dort nie besucht wird. Können Sie jemand gebrauchen, der mit einem Blumenstrauß und einer Schachtel Pralinen vorbeikommt? Rufen Sie Kinderkliniken an. Dort gibt es eine Anzahl von Kindern, die von ihren Eltern, aus welchen Gründen auch immer, nicht besucht werden. Diese Kinder zeigen Ihnen ein Strahlen in ihren Augen, wenn sie von Ihnen besucht werden und Sie diesen Kindern ein klein wenig Wärme und Zuneigung schenken. Und auf diese Kinder mit einem Lächeln zugehen“.

    Wer dieses Gesetz vom Säen und Ernten richtig versteht, der hat die Frage „Ist der Mensch frei oder unfrei“ hinsichtlich einer konsequenten Antwort richtig verstanden. Mit anderen Worten:

     So Vertrauen rechtfertigend wie Sie sind, so Vertrauen rechtfertigend werden die anderen sein. So freimütig und so großzügig wie Sie sind, so freimütig, großzügig und gastfreundlich werden die anderen sein. So liebend und vergebend, wie Sie in Ihrem Herzen sind, so liebend und vergebend werden Ihnen die anderen Menschen begegnen. Das ist schlicht und einfach gesagt das Resonanzgesetz des Lebens. Wir ziehen das an, was uns entspricht. Und das, was uns nicht entspricht, stoßen wir ab. Wenn Sie diese Verhaltensweise über einen bestimmten Zeitpunkt praktizieren, werden Sie recht bald feststellen, dass Sie zwangsläufig Menschen anziehen. Die rechte Hand des Menschen ist die gebende Hand, die linke ist die empfangende Hand.

    Manche Menschen sind nicht in der Lage, etwas zu empfangen. Sie sind immer von Misstrauen geplagt. Dann sollte der Mensch einmal überprüfen, ob er wirklich gibt, ob er vergibt, ob er Vertrauen gibt, ob er sich in einer Partnerschaft geben kann. Wenn Sie gegeben haben und nun schielen, ob Sie von dem Menschen, dem Sie etwas gaben, auch wieder etwas empfangen, haben Sie das Gesetz des Säens und Erntens nicht verstanden.

    Sie werden nämlich meistens von einer ganz anderen Seite empfangen. Sie machen sich aber für dieses Empfangen blind, wenn Sie nur dahin blicken, wohin Sie gegeben haben. Hierzu gehört auch der Aspekt einer gesteigerten Leistung. Leisten Sie immer etwas mehr, als man von Ihnen erwartet.

   Geben Sie mehr, als man von Ihnen erwartet. Und Sie werden mehr empfangen, als Sie jemals erwarteten.

    Ich glaube, auch Sie finden es erstaunlich, dass die Menschheit, sicher jeder einzelne von uns, nur aus selbst erfahrenen Schwierigkeiten und Schicksalsschlägen lernt. Und dass jede Generation sich alles wieder neu erringen muss. Man sollte doch meinen, dass bestimmte Erkenntnisse den künftigen Generationen in gleicher Weise zugute kommen und dass sie ihren Nutzen daraus ziehen können. Aber im weiten Rahmen trifft das nicht zu. Es trifft zwar auf Entdeckungen und Erfindungen zu, die unser Leben äußerlich betreffen, zum Beispiel auf technischem Gebiet, aber für gewöhnlich, wenn es sich um die großen und die unsichtbaren geistigen Gesetze handelt, die unser Schicksal hier auf der Erde bestimmen, trifft dies nicht zu.

    Vieles in unserem Leben kann nur durch die Unkenntnis eines fundamentalen Gesetzes geschehen. Dieses Gesetz gilt im Grunde genommen für alles, was sich bewegt. Das schon von Newton entdeckte Gesetz besagt, dass ein Körper, der sich bewegt, dazu neigt, in der Bewegung zu bleiben, bis er von einer von außen eintretenden Kraft gebremst wird.

     Ich denke, dass Sie verstehen, was ich meine:

    Sie befinden sich in Ihrem durchaus normal verlaufenden Lebensrhythmus, bis eine von außen auf Ihr Dasein einwirkende Situation plötzlich Ihr Leben auf den Kopf stellt. Und das nur, weil Sie mit dieser Situation  nicht fertig werden, weil Sie ein bestimmtes Gesetz nicht kennen, das für das ganze Universum gilt: Das Gesetz von Ursache und Wirkung. Über dieses Gesetz wurde schon so viel geschrieben. Meine Interpretation dieses Gesetzes lautet: Unser Lohn im Leben wird immer unserer Dienstleistung entsprechen.

    Eine andere Art, es auszudrücken, wäre: So wie Du säst, so wirst du ernten. Diese Tatsache begegnet uns in allen Varianten, an allen Orten auf dieser Welt immer wieder. Newton, als er seine physikalischen Gesetze verkündete, formulierte dieses in folgender Weise: Für jede Aktion gibt es eine entsprechende und gegengerichtete Reaktion. Wenn wir nun sagen, dass unsere Belohnung im Leben immer unseren Dienstleistungen entspricht, wird dem fast jeder zustimmen. Aber die Menschen werden nie erahnen, wie nah sie an eine Wahrheit herangekommen waren, die so groß und so allumfassend ist, dass jede Handlung, aber auch jede davon betroffen wird. 

    Ich vergleiche dies gern mit einer Apothekerwaage, einer Waage mit einem Querbalken, auf dem zwei Schalen mit Ketten hängen. Die eine Schale heißt Belohnung, die andere Dienstleistung. Was immer Sie in die Schale mit dem Namen Dienstleistung legen: die Welt wird es ausgleichen in der Schale Belohnung. Ebenso wie Sie denken, wie Sie sprechen, wie Sie reagieren und wie Sie sich aufführen, gelangt in die Waagschale mit dem Namen Dienstleistung. Der Umfang und die Art Ihrer Dienstleitung werden Ihren Lohn bestimmen. Wenn Sie mit Ihrem Entgelt unzufrieden sind, sollten Sie Ihre Dienstleistung überprüfen.

    Wie Sie säen, werden Sie ernten. Das Leben ist kein Glückspiel. Ihren Einsatz erlangen Sie als Lohn zurück.

    So einfach, so grundsätzlich, so wahr, und doch so wenig beachtet wird dieses ungeschriebene Gesetz.

    Ein Unternehmen, dass sich mit dem schnellen und so rasanten Tempo unserer hoch technisierten Zeit entwickelt, muss genauso seine Dienstleistung überprüfen, wie ein Mensch, der mit seinem Einkommen unzufrieden ist. Beide müssen Ihre Dienstleistung konsequent überprüfen und eventuell neu festsetzen. Im Klartext: Dienen hat nichts mit Unterwürfigkeit zu tun, nichts mit „Arschkriecherei“. Dienen ist ein Einspringen in eine Lücke, die der andere nicht selbst füllen kann. Dienen bedeutet, dass Sie Ihre Fähigkeiten, Ihre Hilfe da einbringen, wo dem anderen genau diese Fähigkeiten oder die zeitlichen Möglichkeiten fehlen und er sich nicht selbst helfen kann. Dienen bedeutet Beziehung. Sie beziehen als Dienender etwas von dem anderen Menschen. Und der andere bezieht als Dienender etwas von Ihnen.

    Stellt sich doch zwangsläufig diese Frage: Wem dienen wir? Wem dienen Sie? Wir dienen den Mitmenschen. Sie dienen den Mitmenschen. Es sind die Freunde, die Mitarbeiter, das ist die Familie, das ist der Kunde, ebenso der künftige Kunde, einfach jeder, mit dem Sie Kontakt haben oder zu haben wünschen. Und in dem Umfang, wie Sie diesen Menschen dienen, wird sich Ihre Belohnung einstellen.  

    Niemals zuvor in der Menschheitsgeschichte sind die Menschen so intensiv und konstruktiv miteinander vernetzt gewesen wie heute. Beispiel: Internet. Es ist unmöglich, zu leben, ohne anderen zu dienen. Genauso unmöglich ist es, sich den Dienstleistungen anderer zu entziehen. Das ist gut so.

    Je enger diese zwischenmenschlichen Beziehungen verwoben sind, desto größer ist die Chance der Menschen, Erfolge zu erzielen. Wir brauchen einander. Ich brauche Sie. Sie brauchen mich. Wir können buchstäblich ohne einander nicht leben. Wir Menschen suchen Belohnungen. Und wir sollten einsehen: Belohnungen werden uns auf zwei Arten zuteil: materiell und immateriell, psychisch und physisch.

    Das heißt: Belohnung enthält einerseits das Geld, was Sie verdienen, den Computer, den Sie kaufen, das Auto, das Sie fahren, die Kleidung, die Sie tragen und andererseits ist die Belohnung dafür ausschlaggebend, wie Sie sich fühlen. Weitgehend bestimmt Ihr Glücksempfinden und Freude Ihren Seelenfrieden, Ihre innere Befriedigung und Zufriedenheit. Eines bedenken Sie bitte grundsätzlich: Welchen Wert der Belohnung Sie auch immer für sich einfordern: Sie müssen sich ihn erst verdienen. Verdienen durch eine Dienstleistung anderen Menschen gegenüber. Alle Versuche, dieses Gesetz zu umgehen, werden fehlschlagen, zu Frustrationen führen oder sie münden in eine Demoralisierung des Menschen ein. Diese Frustrationen können wir überall antreffen. Wir können sie in den gespannten, angestrengten und nervösen Gesichtern beobachten, in den Bergen von Beruhigungstabletten entdecken, die jeden Tag geschluckt werden, um sie zu betäuben und wir können sie in den schlaffen, dummen Gesichtern sehen von den Menschen, die das ganze Leben viel zu kompliziert fanden und aufgegeben haben. Diese Menschen überlassen nun ihr Leben dem Zufall und ihre Möglichkeiten werden dem Verfall preisgegeben.

    Ich behaupte, dass die Mehrzahl der unglücklichen Lebenssituation der Menschen auf die Unkenntnis, auf die Leugnung des Gesetzes von Säen und Ernten, von Dienstleistung und Belohnung zurückzuführen ist. Darf ich Sie fragen: Begreifen Sie dieses Gesetz? Begreifen Sie es wirklich, von Ihrem Intellekt, als auch vom Gefühl her? Wenn ja, dann vermag Ihnen das Leben alles zu bieten. Weil Sie dem Leben alles bieten.

    Gegen ein Naturgesetz handeln, hat immer negative Folgen. Ähnlich wie ein zu schnell fahrendes Auto, dessen Fahrer plötzlich in einer Kurve feststellen muss, dass er sich und sein Auto falsch einschätzte und verunglückte. Immer ist es ein Handeln gegen ein Naturgesetz. Und dieses Handeln dagegen bedeutet immer: Reaktion gleich Misserfolg.

    Die künstlichen Regeln, die sich die Menschen geschaffen haben, lassen sie allzu oft die Naturgesetze nicht mehr erkennen. Wie oft befinden sich Menschen in der gleichen Lage wie der Mensch, der vor einem kalten Ofen saß und sagte:

„Komm´ Ofen, wärme mich. Dann werde ich Dir auch Holz geben“. So sind die Menschen im Leben. Es ist doch klar, dass man zuerst Holz herschaffen muss, bevor Wärme zu erwarten ist. Man kann nicht Wärme erwarten, ohne etwas dafür zu tun. Es ist doch klar, dass Sie zuerst lächeln müssen, bevor andere Menschen Sie anlächeln. Oder glauben Sie, ein Maximum an Wärme zu bekommen durch ein Minimum an „Holz“? Ja – und dann hadern Sie mit der Menschheit und sind frustriert.

     Ihre Unzufriedenheit offenbart sich in der Diskrepanz dessen, was Sie wirklich besitzen und dem, was Sie zu sein und zu besitzen wünschen.

    Wenn Sie einmal etwas erlangt haben, so geht Ihr Verlangen dahin, jede Chance zu nutzen, um Ihre Erfolge weiterhin aufzustocken und damit Ihren Besitz zu steigern. Ich bezeichne das als kreative Unzufriedenheit. Es ist so etwas wie ein gesunder Ehrgeiz. Es bedeutet eine aktive Grundeinstellung.

    In Ihrer schöpferischen kreativen Unzufriedenheit bestimmen Sie Ihren Platz, in dem Sie wissen, was Sie erreichen wollen und auch können und nun nach neuen Wegen suchen, wie Sie Ihre Dienstleistungen verbessern können. Mit dem Wissen, dass Ihre Belohnung proportional dazu steigt.  Dieses Wissen mobilisiert Ihr Denkvermögen und Ihre schöpferischen Aktivitäten. Damit nehmen Sie Ihr Leben in die Hand.  Und es gibt Ihnen auch die Gewissheit, dass Sie Ihre Ziele erreichen können – eben durch Ihren persönlichen Einsatz. Die Umwelt des Menschen könnte man mit einem Grundstück vergleichen. Das Grundstück birgt viele Möglichkeiten. Was immer Ihre Tätigkeit sein mag, vergleichen Sie diese mit einem Grundstück. Zu Beginn ist nichts weiter vorhanden als der Boden. Betrachten Sie das Grundstück. Sie werden feststellen, dass nichts geschieht.

    Und nun säen Sie ein paar Samenkörner. Der Regen und die natürliche Fruchtbarkeit des Bodens werden Ihre Mühe belohnen. Nur müssen Sie auch der Pflanze, die zu keimen beginnt, die notwendige Zeit lassen. Sie müssen sie beschützen, behüten und pflegen. Wachsen wird sie dann von allein.

    Also: Intensivieren Sie Ihre Dienstleistung am Grundstück, in dem Sie zum Beispiel dem Boden bestimmte Düngernahrung zuführen, also investieren. Dann wird sich auch der Ertrag erhöhen. Alles hängt davon ab, was Sie von diesem Grundstück erwarten. Herausholen können Sie unbegrenzt. Ein Grundstück urbar zu machen, es zu bepflanzen und dann zu nutzen, ist Ihre, meine, ja unsere Aufgabe.

    Der Nutzungsertrag, die Rendite hängt von Ihrer und meiner Dienstleistung ab, von der Höhe Ihrer und meiner Investitionen. Sie müssen wissen, wie viel Ihnen Ihr Grundstück wert sein soll. In diesem Zusammenhang möchte ich Ihnen eine kleine Geschichte erzählen:

    Ein Bauer arbeitete auf seinem Feld, das an sein herrliches Anwesen grenzte. Er hatte gerade das Ende einer Ackerfurche erreicht, als ein Pfarrer vorbeikam. Dieser Pfarrer rief dem Bauern belobigend zu:

    „Gott hat Sie wirklich mit einem schönen großen Anwesen gesegnet“.

    Der Bauer hielt inne, dachte einen Moment nach und sagte zu dem Pfarrer:

    „Ja, das hat er und ich bin dankbar. Aber Sie hätten dieses Grundstück mal sehen sollen, als Gott es noch ganz für sich hatte“.

    Was will ich hiermit sagen? Nun, der Bauer hatte  verstanden, dass er gesegnet war, in dem er dieses schöne Anwesen besaß. Aber der Bauer hatte auch erkannt, dass es ausschließlich seine eigene Leistung und Arbeit war, denen er den Zustand seines Hofes und seines Feldes zu verdanken hatte.

    Auch Sie bekommen in Ihrem Leben einen Boden, ein Lebenswerk und die Arbeit, für die Sie sich zu entscheiden haben. Wie der Bauer werden auch Sie eines Tages dankbar sein für Ihre Intelligenz, Ihre Vorausschau und Ihre Energie, etwas erfolgreich aufgebaut zu haben. Natürlich können Sie auch alles dem Zufall überlassen, ohne große Dienstleistungen zu erbringen.

    Allerdings wäre Ihr Anwesen dann unsauber, ungepflegt, das Gebäude vernachlässigt, der Acker voll Unkraut. Der Ertrag wird dem Zustand Ihres Ackers entsprechen. Und zwar der finanzielle wie auch der seelische Ertrag. Der niedrige Ertrag würde sich letztlich in Unzufriedenheit ausdrücken. Sie haben die Wahl, wie Sie Ihr Land bestellen wollen. Sie bestimmen seinen Nutzen, seinen Wert. Das Wunder des Erfolges steckt in allem, wenn Sie klug genug sind, zu erkennen, es zu begreifen, dass die Erfüllung Ihrer Wünsche nur von Ihnen abhängt, von Ihrer Aktion, die die Reaktion bestimmt. Den Ertrag bestimmen Sie, in dem Sie Wege und Möglichkeiten suchen und auch finden, um Ihre Dienstleistungen zu erhöhen. Seien Sie kreativ. Überlegen Sie sich originelle und auch schöpferische Möglichkeiten, um Ihre Arbeit zu verbessern. Ideen und Möglichkeiten, die nur Sie haben und die Ihrem Leben entsprechen. Wenn Sie sich auf diese Art und Weise eine Woche oder einen Monat beschäftigen, dann aber doch wieder in Ihre alte Gewohnheit zurückfallen, bedeutet das, dass Sie nur eine Woche, nur einen Monat auf Ihrem Grundstück gearbeitet haben, es dann aber sich selbst überließen.

Nach kurzer Zeit wird es im alten ursprünglichen verwahrlosten Zustand sein.

    Ich empfehle Ihnen folgendes: Jeden Morgen stellen Sie sich die Frage, auf welche Weise können Sie heute Ihre Dienstleistung verbessern. Sie wissen, dass Ihr  Ertrag in Ihrem Beruf nicht höher sein kann, als Ihre Dienstleistungen. Bitte handeln Sie so jeden Tag und Sie werden sich eine der wertvollsten Gewohnheiten auf dem Weg Ihres Erfolges zu Eigen machen.

    Den Weg, den Sie eingeschlagen haben, den Sie jetzt gehen werden, ist der beste Weg zum neuen Glück.

    Sie können alle Verwirrungen und Komplikationen aushalten, alle nagenden Sorgen, all´ diese vagen zu nichts führenden Ängste, in dem Sie die große Wahrheit erkennen, die Gesetze, die Werte, die jeder Entwicklung menschlichen Seins zugrunde liegen. Wenn Ihr Einkommen nicht Ihren Vorstellungen entspricht oder Sie besorgt in die Zukunft sehen, dann konzentrieren Sie sich offensichtlich auf die falsche Seite der Waage. Bedenken Sie bitte die andere Seite. Bieten Sie Ihre ganze Energie auf, Ihren ganzen Verstand, um Ihre Leistungen zu erhöhen, in dem Sie da Großartiges leisten, wo Sie gerade sind. Ihr Einkommen und Ihre Zukunft werden keine Probleme mehr bieten. Jede Sorge wird sich von selbst erledigen. Bitte sitzen Sie nicht vor dem kalten Ofen und erwarten Sie die Wärme. Sie stellt sich nicht von allein ein. Sie können lange da sitzen und warten, bis Sie nicht mehr frieren. Schichten Sie Holz auf, erbringen Sie zunächst eine Leistung. Die Wärme wird sich als Ergebnis einstellen. Unweigerlich!

   Wie können Sie diese Lage verbessern? Meist sind es zwei Dinge, die Sie dazu veranlassen können, nämlich die richtige Initiative zu ergreifen. Entweder ist es der tätige Ehrgeiz oder irgendeine Notlage, die dazu führt, eine außergewöhnliche Anstrengung zu unternehmen, die Ihre Trägheit überwinden hilft. Beides, der Ehrgeiz und die Notlage, regen Ihren Verstand an, schaffen Ideen und mobilisieren Ihre Kräfte.

    Wenn Sie Ihre Kräfte mobilisieren, Ihren Verstand einsetzen und nach neuen Ideen suchen, wird sich die eine Waagschale senken und die andere Schale des Erfolges, die der Belohnung wird ihr ausgleichendes Gewicht erhalten. Sie können absolut sicher sein: Ihr Einsatz, und nur Ihr Einsatz bestimmt Ihren Erfolg von dem Augenblick an, da Sie diese Wahrheit erkennen, sich zu eigen machen und sie konstruktiv nutzen.

     Ich finde es wirklich ganz toll, dass ich Sie offenbar überzeugen konnte, sich auf diesen Weg zu begeben. Dennoch halte ich es für meine Pflicht, Ihnen aus eigener Erfahrung mitteilen zu müssen, dass all´ dies, von dem ich soeben schrieb, nur funktionieren kann, wenn Sie nicht mürrisch, schlecht gelaunt und aggressiv bei der Erhöhung Ihrer Dienstleistungen vorgehen. Sehr viele Menschen merken das und sie durchschauen, dass Sie nur notgedrungen und vielleicht widerwillig die Leistungen erbringen. Ich bitte Sie im Interesse des bevorstehenden Erfolgs für Ihr weiteres Leben noch mal darum: Lächeln Sie. Setzen Sie Ihrer erhöhten Dienstleistung unbedingt das „Sahnehäubchen“ eines gewinnenden Lächelns und einer ehrlichen Freundlichkeit oben drauf. Sie werden schon nach wenigen Stunden an der „Front“ merken:

    „Aber hallo – das funktioniert ja super. Das klappt. Das ist total klasse. Einfach fantastisch“.

   Noch etwas nur so zum Nachdenken, als eine Idee von mir: Wenn Sie den ersten Tag Ihrer neuen Lebens- und Handlungsweise hinter sich haben und einen sich abzeichnenden Erfolg erkennen, müssen Sie sich unbedingt belohnen.

    Leisten Sie sich ein gutes Abendessen, kaufen Sie Ihrem Hund das beste Leckerli, dessen freudiges Schwanzwedeln Sie so richtig beflügelt oder gehen Sie schnurstracks zu Ihrem zweibeinigen menschlichen Partner und bestehen Sie konsequent darauf, dass er Ihnen jetzt an diesem Abend, in diesem Moment den tollsten, schönsten und längsten Kuss aller Zeiten gibt. Vielleicht kommen Sie und Ihr Partner auch noch in das Guinnessbuch der Rekorde.                                            

    Leider: Ich möchte an dieser Stelle nun noch über das Geld sprechen, das Geld, das Ihnen zur Verfügung steht – oder nicht. Sicher werden auch Sie sagen: Sie fühlen sich in Ihrer finanziellen Situation wohl, wenn Sie das Geld, das Sie gerne ausgeben möchten, auch zur Verfügung haben. Die Achse „Einnahmen – Ausgaben“ steht waagerecht, sie ist ausgewogen.

    Sind Sie nämlich unausgewogen, dann geben Sie mehr aus, als Sie einnehmen. Sie haben sich verschuldet oder Sie müssen mühsam rechnend und knausernd sehen, über die Runden zu kommen. Wichtig ist es, in allen Bereichen unseres Lebens die Ausgewogenheit wieder herzustellen, und zwar am allermeisten durch den Aufbau unseres eigenen Leistungsvermögens und nicht durch den Abbau der Belastungsseite. Viele Menschen klagen und wünschen sich, sie könnten die belastenden Umstände wegschieben, wegmogeln, wegzaubern. Dies zu wünschen oder zu wollen ist ein Widerspruch. Der Mensch lebt nicht auf diesem Planeten, damit er den schwierigen Umständen, Konflikten und Problemen ausweicht.

    Er lebt nicht hier, um sich den Bauchnabel einzuölen und sich im tatenlosen, trägen Wohlbefinden zu sonnen. Dieses, unser Leben ist ein nicht enden wollender Lernprozess.

   Sie lernen, in dem Sie Aufgaben lösen. Viele Menschen sagen, dass sie sich nicht alles leisten können. Vieles kann man üben. Man kann Vieles lernen. Nicht die Umstände sind es, die uns Menschen in ein Unwohlsein hineinführen, sondern unsere unterentwickelten Bewusstseinsqualitäten. Mit anderen Worten: Nicht die Umstände machen Sie glücklich, sondern Ihr Bewusstsein macht Sie glücklich.

    Sind Sie finanziell gut versorgt, gibt es eigentlich wenig zu lernen. Allenfalls dürfen Sie Danke sagen. Sind Sie nicht versorgt, stehen Sie vor der Frage:

    „Gibt es für mich immer noch einen guten Gott, obwohl ich pleite bin?“

    Was kann man tun? Lernen, sich mit den Ideenkräften zu verbinden, die Sie versorgen wollen. Eine gute Idee war schon immer der Motor für eine großartige Leistung. Finanzielle Versorgung ist nicht irgendein okkultes Tun, das einem vielleicht Goldbarren aus den Händen wachsen oder auf geheimnisvolle Weise Geldscheine vom Himmel fallen. Das alles ist fauler Zauber. Finanzielles Wohlergehen ist eine Ideenfrage.

    Wie lernen Sie es, die Ideen zu denken, durch die anderen Menschen ehrlich gedient werden könnte? Entscheidend ist in diesem Zusammenhang, die beiden Fragen miteinander zu verbinden: „Was vermag ich zu leisten?“ und „Was vermag ich für andere zu tun?“.

    In dem Moment, wo Sie begriffen haben, für andere etwas zu tun, und zwar das zu tun, was Sie auch zu leisten vermögen, kommen Sie zwangsläufig in das finanzielle Wohlbefinden hinein.

   Ich möchte einen mutigen „Du“-Schritt wagen und möchte all´ denen, die Arbeitslosengeld empfangen sagen:

   „Du solltest aufhören, ein Arbeitslosenbewusstsein zu haben und traust es Deiner in Dir vorhandenen Kraft zu, durch Dich intuitiv Gedanken zu denken, die Du noch nie gedacht hast. Um Dich so in eine neue Form Deiner selbstverantworteten Versorgung zu führen“.

    Der Mensch, der einen solchen Gedankengang ablehnt, ist eigentlich krankhaft arrogant. Er meint, er habe, sie habe bereits alles erprobt und dieser Mensch traut seiner Kraft und seinem Denken nicht zu, das seine überlegene Geisteskraft noch Gedanken denken kann, die derjenige noch nicht selbst gedacht hat. Dieser Mensch denkt also: „Mein eigenes Denkvermögen in Bezug auf mein soziales Einkommen ist die Grenze und das absolut Denkbare überhaupt.“ Und das ist mit Sicherheit ein großer Irrtum. Oftmals ist es so, dass die Menschen als Dauerarbeitslose häufig starr und hypnotisiert festgelegt sind auf eine ganz bestimmte Vorstellung, die sie als die Quelle ihrer Versorgung sehen.

    Dieses sich intuitiv Öffnen und Wahrnehmen neuer Versorgungsquellen ist zweifellos ein Lernprozess, ein Übungsprozess. Es gibt tatsächlich Menschen, die dann auch noch mit Gott schelten und ihm folgenden oder einen ähnlichen Vorwurf machen:

    „Wäre Gott gut, hätte ich 100.000,00 Euro auf der Bank. Warum lässt der mich nicht einen 6er im Lotto gewinnen?

    Der kann doch endlich mal die richtigen Zahlen für mich rollen lassen“.

    Ich möchte hier auf solche vorwurfsvollen „Bittgebete“ nicht weiter eingehen. Was die schöpferische Absicht für Sie tun wird, wird sie nur durch Sie tun. Es sind Einsichtsprozesse, neue Anstrengungen, neue Richtungen, neues Bemühen zu finden.

    Nur im Bewusstsein wird der Arbeitslosengeldempfänger bestimmte Einsichten, Ideen, Lösungen und Wahrheiten empfangen, die er vorher noch nicht empfangen hatte.

    Die Gesamtproblematik des leidenden Menschen ist, dass er einerseits sucht, was er nicht hat und was für ihn nicht da ist, wie Frieden, Versorgung, Weisheit, Vertrauen, Liebe, Sanftmut und so weiter, er andererseits aber als der Innenmensch mit all´ diesen Qualitäten geeint ist. Seine Problematik besteht darin, zu lernen, sich zu sensibilisieren, um die Qualitäten dieser eigenen Innenwelt wahrzunehmen.

    Es gibt immer eine Lösung. Diese Haltung hat der Mensch, der weiß, dass es eine schöpferische Absicht gibt, die will, dass er lebt.

 

 

Lächeln

ist

der Beste Weg,

dem Gegner

die

Zähne

zu zeigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Freier Autoren Verlag, Sabine Jefferson-Pearson, Lektorat Sabine Jefferson-Pearson, Lektorat

Seit März 2012 stehe ich dem Freien Autoren Verbund als Beraterin und Fachlektorin zur Seite.