Freier Autoren Verbund
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Kapitel  12

 

  Darf ich Ihnen sagen, was ich getan habe, als ich mich aufmachte, um den Weg zu gehen, über den ich in diesem Taschenbuch berichte? Nach einer schweren Krankheit entschloss ich mich damals, meine Arbeit als freier Fotojournalist wieder aufzunehmen und mich vor allem meiner schriftstellerischen Arbeit konstruktiv zu widmen. Ich begann mit dem Schreiben eines Abenteuerbuches. Es war nicht leicht. Dies auch deshalb, weil es Menschen in meinem Umfeld gab, die mir grundlos Steine in den Weg legten und unerwartet neidisch auf meine entstandene Gesundheit, meine Ideen und den bevorstehenden Erfolg waren. Ich beendete daher konsequent die Beziehung zu diesen negativen Menschen. Aus Wut wollten sie nun zerstören. Zerstören, nur um des Zerstörens Willen. Neid, Wut und Hass waren eben schon immer ein Mittel von Menschen, die den Erfolg anderer nicht verkraften können und wollen. Sie waren nicht in der Lage, selbst Ideen zu entwickeln, um sich eigenverantwortlich aus ihrer Lage zu befreien. Sie entwickelten destruktive Ideen, um anderen Menschen vorsätzlich zu schaden. Nun gibt es heute einen großen Unterschied. Mein Leben änderte sich. Ich wurde glücklich, weil ich an die Verwirklichung meines Zieles geglaubt habe. Die Menschen, die meinen Erfolg verhindern wollten, haben jetzt ein Problem. Sie stehen als unglaubwürdige Intriganten da. Mit dieser Situation habe ich aber heute kein Problem, denn ich hatte begriffen, dass ich eben verletzbar war. Sie wollen wissen, wie man es schafft, riesige Mauern einzureißen, wie man es schafft, den Weg zum Ziel konsequent einzuhalten? Wie schafft man es, auf dem Weg zu bleiben, trotz eines „Bombenhagels“ menschlicher Gemeinheiten und eines Vertrauensmissbrauchs, der in seiner Dimension beispiellos war? Der heutige Erfolg ist mir nicht in den Schoß gefallen. Er hat sich durch die Entwicklung des Gedankens „was kann ich für andere tun, wie kann ich anderen Menschen eine Freude machen“ gestaltet.  

    Nur wenn man solche negativen und lebensfeindlichen Gedankengänge, wie „Ich kann nicht, Niemand braucht mich“ zulässt, befindet man sich zwangsläufig in einer schwierigen Lebenslage.

    Man kann nicht mit einem Bein in einen Fahrstuhl einsteigen, um vom Erdgeschoss in die zwölfte Etage zu gelangen. Entweder man steigt ganz ein oder man lässt es sein. Wenn Leid ein Mangel ist, dann fragen Sie sich, welcher Mangel ist es, der Sie unglücklich macht. Es sind meistens Mängel, die entweder ein fehlendes Vertrauen zu anderen Menschen offenlegen oder umgekehrt.

    Sie sind nicht in der Lage, anderen Menschen zu vertrauen und Sie sind demzufolge unfähig, das Gefühl anzunehmen, dass Sie für irgendjemanden noch Bedeutung und Wert haben. Sie haben kein Vertrauen zu sich.

    Das Eigenwertgefühl ist unter Null und konsequenterweise haben Sie auch kein Vertrauen zu anderen Menschen. Sie sind extrem misstrauisch, haben also ein erhebliches Vertrauensdefizit. Vertrauen aber kann man tanken. Es ist wie eine Energie. Vertrauen ist eine Energieform.

    Wenn Sie die Lebensenergie steigern und durch Ihr ehrliches Handeln eine gute und große Leistung vollbringen können, wird sich die Qualität Ihres Lebens folgerichtig zum Positiven ändern. Nur dann. Sie sind somit eben auch in der Lage, vertrauensvoll und mit einem ehrlichen und überzeugenden Lächeln auf die Menschen zugehen zu können. Was passiert? Die Menschen lächeln zurück. Vielleicht lassen Sie ein Lachen folgen. Zurück kommt auch ein Lachen. Und schon sind wir Menschen in einer Wachstumsphase ehrlichen, positiven und zukunftsgerichteten Handelns und Wirkens. Geben Sie dem anderen Menschen einfach 10% Ihrer Zeit, Ihres Lebens. Reden Sie mit den Menschen. Wir haben die Sprache bekommen, damit wir miteinander reden. Wer nicht fragt, bekommt auch keine Antwort.

    Ich möchte Ihnen zu dem Umgang mit Menschen, die Ihnen gegenüber als falsche Götter auftreten, noch einen Tipp geben: Versuchen Sie doch einmal, Ihre Autorität dem Menschen gegenüber aufzubauen, von dem Sie meinen, dass er Ihnen manipulierend oder autoritär überlegen gegenübersteht.

    Dies kann zum Beispiel der Chef, der Arbeitskollege, der Gerichtsvollzieher, der Banker, der Vermieter, der Pascha in der Familie, die Erbtante sein. Geben Sie diesen Menschen gedanklich, wann immer Sie es können, in Taten und letztendlich auch in Worten soviel Liebe, wie Sie geben können. Alternativ hüllen Sie doch diese Menschen mit folgendem Gedanken oder mit ausgesprochenen Worten ein:

   „Irgendwann wirst Du verstehen, dass Du keinen Millimeter größer geworden bist, wenn Du versuchst, mich klein zu machen“.

   Sie werden feststellen, dass Ihr Gegenüber sprachlos wird. Ich habe festgestellt, dass es Menschen gab, die diese Worte nicht verstanden und kopfschüttelnd davonliefen. Aber diese Worte prägen sich im Gehirn des unliebsamen Menschen ein.

    Seine Autorität bekommt Risse, weil er feststellt, dass er wirklich nicht größer wird, wenn er Sie klein machen will. Er wird Sie nicht mehr unfreundlich, barsch und cholerisch ansprechen. Letztendlich haben Sie das Ziel erreicht, dass man auf einer Basis der gegenseitigen Achtung und in gleicher Augenhöhe miteinander umgeht.

    Und was tun Sie, wenn dieser Mensch seine Ihnen gegenüber praktizierte Verhaltensweise wider Erwarten doch nicht ändert? Was wollen Sie dann machen? Keinesfalls sollten Sie das tun, was Götz von Berlichingen forderte. Auf die eben gestellte Frage kann ich Ihnen nur eine harte Antwort geben: Denken Sie in dieser Lage an einen Bauernhof. Und denken Sie an das Sprichwort: „Wer sich in den Schweinestall begibt, braucht sich nicht zu wundern, dass er nach Sch.... stinkt“. Lassen Sie dieses Schwein einfach links liegen. Beachten Sie es nicht mehr.

    Jedes Schwein wird früher oder später sowieso geschlachtet. Oder wollen Sie wirklich das Schwein bei seinem Abtransport in den Schlachthof auch noch begleiten?

    Diese Frage müssen Sie sich schon selbst beantworten.

    Beachten Sie diesen Menschen nicht mehr. Entweder ist er dumm, zynisch arrogant oder er ist in sich selbst verliebt. Keinesfalls dürfen Sie sich mit Narzissten einlassen. Ein Narzisst wird sich nie in Sie verlieben, sondern nur in sein Spiegelbild. Narzissten sind Menschen, die egozentrische und egoistische Wesenmerkmale zeigen und andere rücksichtslos vernachlässigen. Der Eigennutz geht den Narzissten vor Gemeinwohl. Solche Menschen ziehen Sie auf ihr Niveau herab und anschließend werden Sie von solchen Typen mit deren negativen Fähigkeiten geschlagen. Solche Menschen kennen nur ein Ziel, nämlich Sie auszubeuten und bei Ihnen abzuzocken. Und wenn Sie dann arm geworden sind, sucht sich dieser Mensch seine nächsten Opfer. Es leben viele schlechte Menschen auf dieser Erde. Aber für jeden schlechten gibt es mindestens zehn gute Menschen, für die es sich lohnt, zu leben. Denken Sie immer an die Worte: Wer lächelt statt zu toben, ist immer der Stärkere. Abartige menschliche Wesen praktizieren den Star Wars auf Erden. Aus Neid entsteht Wut, aus Wut entsteht Hass, aus Hass entsteht Krieg.

    Ich bitte Sie von ganzem Herzen: Machen Sie spätestens vor dem Tor des Schlachthofs kehrt.

  

Leben heißt:

sich wandeln.

Vollkommen sein heißt:

sich oft gewandelt zu haben.

 

John Henry Newman

 

 

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Seit März 2012 stehe ich dem Freien Autoren Verbund als Beraterin und Fachlektorin zur Seite.